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Blick über den Tellerrand!
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Seite 5 von 5

Autor:  NobbZ [ 14 Okt 2016, 17:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Blick über den Tellerrand!

Gekkonier hat geschrieben:
Wow, das Nerves Projekt sieht ja richtig interessant aus! Ob man das auch mit "lfe" "füttern" kann?


Bestimmt, allerdings muss dafür Robert erst einmal das Mix-module fertig bekommen, welches LFE kompilieren kann.

Autor:  Pokernikus [ 04 Jan 2017, 13:27 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Blick über den Tellerrand!

WoNáDo hat geschrieben:
Wenn man sowohl Erlang, als auch Ruby benutzt, kann man sich gedanklich leicht umstellen, aber zwischen Elixir und Ruby fällt das schon weit schwerer (besonders wenn man wirklich ein alter Knacker ist :( ).


http://www.creativedeletion.com/2015/04/19/elixir_next_language.html erwähnt alle 3

Autor:  WoNáDo [ 04 Jan 2017, 19:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Blick über den Tellerrand!

Pokernikus hat geschrieben:
WoNáDo hat geschrieben:
Wenn man sowohl Erlang, als auch Ruby benutzt, kann man sich gedanklich leicht umstellen, aber zwischen Elixir und Ruby fällt das schon weit schwerer (besonders wenn man wirklich ein alter Knacker ist :( ).

http://www.creativedeletion.com/2015/04/19/elixir_next_language.html erwähnt alle 3

Ein interessanter Artikel. Er zeigte mir aber auch, warum ich das Problem bezüglich Elixir und Ruby für mich sehe: Ich komme nicht aus einer Web-Development-Umgebung und die Syntax von Erlang ist mir durch Prolog recht vertraut, obwohl es reichlich lange her ist, dass ich was mit Prolog zu tun hatte (so um die 25-30 Jahre). Die Denkwelt für Erlang/OTP-basierte Systeme ist mir auch alles andere als fremd, was für Web-Development nicht zutrifft. Hier bin ich mehr auf der Voyeur-Seite und nutze Ruby samt vieler RegExes für Web-Scraping.

Man kann SDL/PR (textuelle Repräsentation, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Specification_and_Description_Language) ziemlich direkt nach Erlang übersetzen, SDL kenne ich aber immer noch sehr genau. Wir haben in meiner damaligen Gruppe bei der ITT/SEL ein Batch-basiertes System entworfen und entwickelt, welches die textuelle Repräsentation in grafische Darstellung wandelte. Das Ergebnis würde in Form von A4-Dokumenten erzeugt und konnte damit direkt den jeweiligen PTTs als Dokumentation übergeben werden. Die SDL/PR stand in speziellen Kommentaren direkt im CHILL-Code für die Vermittlungsstellen. Später begann dann auch die Entwicklung für interaktive Versionen auf Workstations der Firma DIGITAL (DECstation 2000 und 3000 - https://de.wikipedia.org/wiki/DECstation), und zwar direkt in Zusammenarbeit mit DEC, bevor diese Geräte auf den Markt kamen. Eine automatische Code-Generierung aus SDL wurde begonnen zu entwickeln, aber nachdem die ITT ihre gesamten Geschäftsbereiche, die den Namen eigentlich ausmachten (International Telephone and Telegraph Corporation - intern auch International Traveling and Talking ;-) ), an die CGE verkaufte, woraufhin für einige Jahre die Alcatel NV entstand (Alcatel gab es in Frankreich schon lange vorher), wurde die Priorität auf "Buy rather than make" geschaltet, so dass die Konzern-interne Entwicklung von Werkzeugen gestoppt wurde.

Wer zufällig Zugriff auf die alte "State of the Art"-Ausgabe mit dem Thema "Ingenieurgrafik" hat, der findet ab Seite 49 unter der Überschrift "Graphik in der Software-Entwicklung" einen Artikel meines inzwischen leider verstorbenen Chefs zu dem anfangs aufgeführten Tool. Einen wesentlichen Punkt bezüglich des benötigten Algorithmus löste ich zufällig am Pinkelbecken: Bei Blick auf die Kacheln fiel mir eine recht einfache Möglichkeit ein strukturierte und übersichtliche Ausgaben zu Erzeugen (SDL/PR enthält keine graphischen Zusatzinformationen). Hier zeigte sich auch, weshalb der Gang zum Klo wirklich Arbeitszeit ist!

...das alles nur am Rande zur Unterhaltung...

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