Die Programmiersprache Ruby

Blog|

Forum|

Wiki  


Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 36 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03 Jan 2008, 18:09 
Offline
Interpreter
Benutzeravatar

Registriert: 05 Jun 2005, 01:54
Beiträge: 3225
Skade hat geschrieben:
[...] und wie wir hier schon oft festgestellt haben, gutes Verständnis von HTML und CSS sind schon keine Trivialitäten (und da haben wir mit dem Programmieren noch garnicht angefangen).

Uiuiui. Ich muss zugeben ich hab mit dem ganzen Programmierzeugs keine Probleme, aber sobald ich was mit HTML und CSS machen muss, bin ich ein echter Anfänger.

Ich hab zwar vor ein paar Jahren viel mit HTML-gemacht, aber das war erstens noch vor CSS, und zweitens, wenn ich mir heute anschau wie sehr man auf die ganzen Eigenheiten der ganzen Browser eingehen muss, wird mir übel...

Oder ist das gar nicht mal so schlimm?

WoNáDo hat geschrieben:
Erst vor ein paar Jahren hatte ein Freund aus Berlin bei einem neuem Projekt Angst, dass er nicht in die KI-Algorithmenentwicklung käme - er hat sich also von Anfang an schnell darum gerissen. Der ihn überraschende Effekt war, dass fast alle anderen erleichtert aufatmeten, weil sie da keinesfalls hinein wollten. Für ihn ist GUI-Entwicklung eine Horrorvision, dabei ist er gerade mal knapp über 40, aber damit unter den 50++ Entwicklern so ziemlich der älteste.
Kann ich sehr gut verstehen :) Ich würd auch lieber KI statt GUI machen.

_________________


1
2
3
alias L lambda
p L{|y|L{|f|y[L{|x|f[f][x]}]}[L{|f|y[L{|x|f[f][x]}]}]}[L{|z|L{|l|l.empty?? 0:1+z[l.drop(1)]}}][%w<a b c d e f g h i j>]
#=>10


Nuclear Powered Soup | Nuclear Powered Blog


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03 Jan 2008, 20:00 
Offline
Interpreter
Benutzeravatar

Registriert: 03 Jul 2006, 14:53
Beiträge: 4872
Wohnort: RLP
cypher hat geschrieben:
Skade hat geschrieben:
[...] und wie wir hier schon oft festgestellt haben, gutes Verständnis von HTML und CSS sind schon keine Trivialitäten (und da haben wir mit dem Programmieren noch garnicht angefangen).

Uiuiui. Ich muss zugeben ich hab mit dem ganzen Programmierzeugs keine Probleme, aber sobald ich was mit HTML und CSS machen muss, bin ich ein echter Anfänger.

Ich hab zwar vor ein paar Jahren viel mit HTML-gemacht, aber das war erstens noch vor CSS, und zweitens, wenn ich mir heute anschau wie sehr man auf die ganzen Eigenheiten der ganzen Browser eingehen muss, wird mir übel...

Oder ist das gar nicht mal so schlimm?


Nein, bei gut geschriebenem HTML und CSS verschluckt sich selbst IE6 nicht allzu arg. Das kann man alles nachbessern oder schon beim schreiben im Hinterkopf haben und sich bei den richtig neuen Sachen etwas zurückhalten. Das ist halt wie bei jeder Programmierung für mehrere Plattformen. Obendrein sind diese Bugs häufig gut dokumentiert, Webentwickler sind da sehr mitteilungsfreudig.

Das Problem ist mehr: es soll gut aussehen, verwendbar, behindertengerecht, gut stylebar und suchmaschinenfreundlich sein. Wie man zum Beispiel Javascript so einsetzt, dass die deaktivierung die Seitenfunktion nicht beeinträchtigt, Nutzer mit JS aber die Seite besser nutzen können ist allein ein Thema, über das man mehrere Bücher schreiben kann.

Zur "langfristigen Beschäftigung": die hohe Fluktiuation kommt nach meinem Eindruck wohl mehr daher, dass es unter den Arbeitnehmern relativ üblich ist, nach 3-4 Jahren mal bei nem neuen Laden reinzuschnuppern. Webprogrammierer sehen sich gerne als kreativ Schaffende und da ist ein wenig neue Luft immer mal nett.

Und zur "GUI-Entwicklung": Ich setze GUIs nur um - nach grafischen Vorlagen. Es macht nur Sinn, die beiden recht verzahnten Komplexe Dokument (HTML) und Dokumentenstil (CSS) in dieselben Hände zu legen, da Änderungen am einen immer das andere beeinflussen - und diese ganzen kleinen Dinge zu kommunizieren, wäre einfach zuviel Aufwand.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09 Feb 2008, 23:34 
Offline
Meister

Registriert: 09 Feb 2008, 13:04
Beiträge: 220
Wohnort: Dortmund
Ich nehme 85,00 € / Stunde zzgl. 19% USt., (= 101,15 €), welche in 15 Minuten-Takt abgerechnet werden. Für größere Projekte biete ich ab einer Beschäftigung von 3 Tagen (8 Stunden/Tag) einen Tagessatz zu 400,00 € zzgl. 19% USt. an (= 476,00 €), der dann immer komplett abgerechnet wird. Ich liege quasi in dem Bereich, wie ihn die c't angibt – trotzdem bin ich froh, mein zweites Standbein in der Linux/Unix Systemadministration zu haben, da einem als Freiberufler ansonsten die "unproduktiven Zeiten" gefährlich werden können.

_________________
„It’s better to burn out than fade away“
Neil Young


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10 Feb 2008, 23:51 
Offline
Interpreter
Benutzeravatar

Registriert: 02 Jan 2005, 20:15
Beiträge: 1360
Zitat:
wo die leute nach einem tag arbeit in der schwefelmine ohne schutzmaske 5€ am tag verdienen, damit ihre familie ernähren und mit 35 sterben

Ein Freund von mir ist mit 28 Jahren gestorben, etwa 6 Monate nachdem er einen Job bei REWE Austria hatte. Er hatte keine Familie und der Tod kam völlig unerwartet und sehr plötzlich (offiziell angegeben wurde Herzinfarkt aufgrund einer schleichende Lungenentzündung die nicht bemerkt wurde)

_________________
Retired. Macht es gut!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11 Feb 2008, 00:19 
Offline
Meister

Registriert: 09 Feb 2008, 13:04
Beiträge: 220
Wohnort: Dortmund
WoNáDo hat geschrieben:
Skade hat geschrieben:
In dem gesamten Webbereich fehlen Entwickler

Ist das wirklich so? - Ich meine jetzt Stellen, die nicht nur ein paar Wochen lang existieren, sondern die (beispielsweise) einem 35 Jährigen mit Familie und 2 Kindern eine berufliche Perspektive bieten.


Es ist einfacher einen Freiberufler auf Schadensersatz zu verklagen, als nach jedem Projekt den Mitarbeiter zu wechseln, weil Termine nicht eingehalten wurden. Nein… Spaß beiseite. Ich glaube schon, dass richtige Entwickler fehlen. Ich (Informatiker) arbeite selbst seit 5 Jahren selbstständig mit einem Dipl. Designer in einem Team als eine Art "Plug-In" für Werbeagenturen. Wir haben mittlerweile rund 200 Webprojekte umgesetzt – vielleicht 10 davon waren ernsthafte Applikationen, die ingenieursmäßig geplant werden mussten. Der Rest sind meistens die üblichen 3-Monate-Online Projekte bei Produkteinführungen oder nette Gimmicks im Rahmen von Kampagnen. Und hier ist dann aber auch schon der Knackpunkt: Sobald ein Konzept ein wenig anspruchsvollere Features als die üblichen Selbstdarstellungen mit schickem Layout und ein wenig visuellen "Flash Akzenten" vorsieht (z.B. Videocontests, Voting-Communities, Rich Media), sind 80% der typischen Webworker aus den Agenturen demystifiziert. Dann rufen Agenturen an und schwafeln davon, dass sie ein "Koordinations- und kein Kompetenzproblem" hätten. Der Angestellte (nicht selten ein überheblicher "SAE Multimedia Producer" oder Hardcore-Frickler) schämt sich zuweilen in Grund und Boden und ist nach dem Projekt mit einer Erweiterung überfordert, weil er nicht weiß, was er mit dem Subversion Dump machen soll. SCM ist für ihn genauso exotisch wie OOP (Klassen kennt er nur aus Copy & Paste HowTos vom PHPMailer) – und ein Debugger ist von Namen her das Tool , was die ominösen .swd Dateien aus dem Projekt geöffnet hat, als man vor lauter Neugier mal draufgeklickt hat. Aber wo der Knopf, der die Bugs entfernt, ist, kann er sich wieder nicht direkt erklären.

Es mag sehr überheblich klingen… ich spreche da aber aus eigener Erfahrung, da ich auch mal so angefangen habe und mich nach wie vor nun mittlerweile mit dieser Spezies herumärgern darf. Ich habe das Gefühl, als ob der Großteil der kommerziellen und ernsthaften Entwickler sich ungerne mit Webentwicklung herumschlagen möchten. Zumindest nicht mit der Art Webentwicklung, die in der Werbebranche gefordert ist. Problematisch ist dabei, dass dort aber die Anforderungen fließend von Trivialsoftware in komplexe Projekte sein können. Jenachdem, was die Jungs am Runden Tisch beim Ausbrüten des Konzeptes alles schlaues verarbeitet haben möchten… muß ja schließlich buzzword-compliant sein.

Ich für meinen Teil habe mittlerweile Fuß auf dem Gebiet der Mac OS X Anwendungs- und Webentwicklung gefasst. Letztere betreibe ich vorwiegend mit Actionscript, Java und PHP.
Rails ist für mich der nächste logische Schritt zur professionellen Entwicklung, da meiner Meinung nach nirgends sonst so strikt auf Pattern und Idiome geachtet und Wort gehalten wird. Ruby war zudem immer schon interessant, da ich auch nicht wenige Administrationsaufgaben für unixoide Systeme habe, die ich nie gerne mit dem häßlichen Perl machen wollte. Bash hat manchmal nicht mehr gereicht und PHP gehörte doch irgendwie in die "Website Ecke". Und Python hat den kürzeren gezogen, als ich mich für Ruby entschieden habe.

WoNáDo hat geschrieben:
Ich habe bisher den Eindruck gewonnen, dass das überwiegend Jobs sind, die nicht mal ein Jahr dauern und die es von der Finanzierung her nicht gestatten Beratungsfirmen zu beauftragen.

Ja, das kann sein. Als Angesteller hast Du da schlechtere Chancen als ein Freiberufler. Festanstellungen gibt es meines Wissens nach meistens bei in sich geschlossenen Projekten, z.B. hobnox.com oder studivz.de – aber auch da werden teilweise Spezialisten zeitweise hinzugezogen.

WoNáDo hat geschrieben:
Im Web-Bereich hat von denen noch nie jemand zu tun gehabt.
(…)
Sind das nicht eher wirklich Jobs für ungebundene Leute unter 25?


Zumindest kann man sich über diese Jobs in dem Alter nach oben arbeiten… Learning by Earning quasi. Viele meiner Kollegen sind aus dem Bereich mit ca. 35 dann jedoch auch abgedriftet, weil eben das meiste in der schnellebigen Werbeindustrie stattfindet und mit einer Menge Stress verbunden ist. Die kümmern sich dann lieber darum, die Agenturen bei der Wahl der richtigen Freelancer zu beraten, um eben die "Zuhause im Keller PHP Frickler" direkt zu entlarven, bei denen die Deadline bei Auftragszusage schon mangels Kompetenz als überschritten gilt. Oder als Systemadministrator, um die "Broken by Design" Ursachen in den Webapps zu finden, die einen Server bei Besucheransturm, z.B. aufgrund eines Werbespots, schneller in die Knie gehen lassen.

_________________
„It’s better to burn out than fade away“
Neil Young


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 14 Jul 2008, 14:27 
Offline
Nuby

Registriert: 14 Jul 2008, 14:07
Beiträge: 5
Für alle die sich selbst nicht im klaren sind was ein sinnvoller Stundensatz ist, wie er sich zusammenstellt, und woran man mal denken sollte wenn man den Stundensatz kalkuliert, sollte sich Kapitel 5.2 des "Ratgeber E-Lancer" durchlesen.

http://www.ratgeber-e-lancer.de/0502.html

Gilt natürlich hauptsächlich für Freiberufler/Selbstständige die von ihrer Arbeit leben wollen.

ABER,

auch alle Studenten und Nebenberufler sollte sich dabei auch im klaren sein, das sie durch ihre "Dumping"-Preise (unter 40,-/50,-), sich den eigenen Markt für die Zukunft auch kaputt machen können.

Schüler klammer ich hier jetzt mal bewusst aus. Professionelle Arbeit ist mehr, als ein Schüler leisten kann. Punkt. Ausnahmen mag es geben, aber die Regel ist es eben nicht.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11 Okt 2008, 12:58 
Offline
Novize

Registriert: 13 Mär 2007, 01:28
Beiträge: 11
Wohnort: Dresden
...denn ein angestellter arbeitet nicht nur 5,3h sondern - wie der selbstständige auch - 8h. damit bleibt es bei den 450€/tag bzw. 56,25€/h um auf das gleiche gehalt zu kommen. alles was mehr ist, hat der selbstständige auch mehr in der tasche! soviel ist mal klar - ich weiß das, bin selber seit 6jahren freelancer.

davon abgesehen hat der selbstständige natürlich i.d.r. auch mehr stress und muss sich mit steuern, finanzamt, berufsverbänden, etc. rumärgern und nebenbei noch ständig neue aufträge akquirieren. aber das sollte jeder wissen, der sich selbstständig macht. all die nachteile werden aber IMHO durch die ebenfalls vorhanden vorteile der selbstständigkeit aufgewogen. und an das märchen vom "sicheren job" oder den "sicheren renten" wird ja wohl heutzutage auch keiner mehr glauben. also muss auch der angestellte für finanzielle absicherung im notfall sorgen.

fakt ist aber auch, dass wohl kaum ein freelnacer viel mehr als 75,-€ durchsetzen können wird (lt. Gulp liegt der bundesschnitt bei etwa 69,-€). 85,-€ konnte man vielleicht in zeiten der dot-com-blase erziehlen, heute aber nur noch in ausnahmefällen (spezialisten, projektleiter, SAP-berater, etc.). obwohl auch klar ist, dass die stundensätze seit einiger zeit wieder kontinuierlich steigen.

wie auch immer... ich bin hauptsächlich im java-enterprise-sektor tätig, hab aber vor ner weile versucht mich mal im ruby-bereich "zu verkaufen" das ergebnis war ernüchternd - 75,-€ im java-bereich sind machbar, für ruby wollte niemand mehr als 50,-€ zahlen! ich glaube nicht, dass man viel mehr als 60,-€ durchsetzen können wird - vermutlich auch nicht als ausgewiesener ruby-crack mit >10jahren berufserfahrung. sorry, dafür schätze ich den ruby-markt als zu klein ein.

ich mutmaße mal - und hier bin ich auf eure erfahrung/meinung gespannt, dass ruby hauptsächlich in kleineren firmen oder startups, oder in großen firmen für prototyping, kleinere oder vergleichsweise bedeutungsarme projekte eingesetzt wird. das problem dabei: kleine firmen und startups haben i.d.r nicht das geld einen freelancer über monate für mehr als 60,-€ zu beschäftigen, die großen firmen (die sich das leisten könnten) besetzen solche projekte ausschließlich mit internen leuten und holen sich keine "teuren" leute von extern (für diese 'kleinen' projekte; mittlere und große werden natürlich mit externen gestafft).

somit dürfte es, nach meiner erfahrung, essig sein mit den vom 'e-lancer' propagierten 85,-€ - zumindest im ruby-bereich.

ich freue mich über gegenbeispiele oder andere erfahrungsberichte.

danke und greetz
micha


Zuletzt geändert von micha77dd am 11 Okt 2008, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11 Okt 2008, 14:39 
Offline
Interpreter

Registriert: 15 Mär 2005, 19:26
Beiträge: 6142
Wohnort: Karlsruhe
micha77dd hat geschrieben:
...ich glaube nicht, dass man viel mehr als 60,-€ durchsetzen können wird - vermutlich auch nicht als ausgewiesener ruby-crack mit >10jahren berufserfahrung. sorry, dafür schätze ich den ruby-markt als zu klein ein.

Für Ruby, dass heisst nicht Ruby on Rails, habe ich bisher in Deutschland überhaupt noch keine spezifische Ausschreibung gesehen. Das betrifft Festanstellungen, Zeitverträge und freie Mitarbeit. Bezüglich der Scriptsprachen kenne ich nur Jobs im Zusammenhang mit Python - unter Jobs verstehe ich nicht Praktika, sondern Tätigkeiten die genügend Geld einbringen, um zumindest Miete plus aller Wohnkosten, Fahrtkosten, Essen und Trinken davon finanzieren zu können.

micha77dd hat geschrieben:
...in großen firmen für prototyping, kleinere oder vergleichsweise bedeutungsarme projekte eingesetzt wird.

Wenn überhaupt, dann wie auch Perl für ad-hoc Tools, die von den Erstellern überwiegend selbst benutzt werden. Das sind ausgesprochen wichtige Hilfsmittel, weil die normalerweise die Produktivität stark erhöhen. Ansonsten habe ich auch von geplanten Einsätzen im Projektumfeld gehört. Das betraf die Generierung von Testfällen und, als echter Perl-Nachfolger, die Erstellung von Protokollen aus textuellen Rohdaten.

Ich selber benutze Ruby statt Perl, awk und sed als Sprache, mit der ich schnell Programme erstellen kann um (überwiegend) textuelle Daten zu analysieren oder (inclusive) umzuformen. Das wird jedoch auch nur sporadisch benötigt.

Echte kommerzielle Entwicklungen auf reiner Ruby-Basis (nicht Rails!), die Mitarbeiter irgendeiner Art gegen Bezahlung beschäftigen, kenne ich zumindest in Deutschland nicht.

micha77dd hat geschrieben:
...die großen firmen (die sich das leisten könnten) besetzen solche projekte ausschließlich mit internen leuten und holen sich keine "teuren" leute von extern.

Da muss ich widersprechen. Die grossen Firmen (internationale Konzerne) arbeiten in den Projekten oft mit mehr als 50% Beratern (ich nenne das jetzt mal so, wie es offiziell bezeichnet wird), nur sind das selten allein agierende Freischaffende. Meist (~immer) wenden diese Firmen sich an Beraterfirmen, die für die Bereitstellung der Akteure zuständig sind. Diese Beratungsfirmen sind nicht selten ein Zusammenschluss von Freischaffenden.

Die festen Leute dieser Firmen werden fast ausschliesslich im Kernbereich eingesetzt, der oft sehr spezielle Kenntnisse verlangt, die in jahrelanger Erfahrung gesammelt wurden.

PS: Ich meine natürlich ausschliesslich das industrielle Umfeld - mit kaufmännischen Bereichen hatte ich, wie auch mit Web-Entwicklung, noch nie zu tun.

_________________
WoNáDo.set_state!(:retired)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11 Okt 2008, 20:34 
Offline
Novize

Registriert: 13 Mär 2007, 01:28
Beiträge: 11
Wohnort: Dresden
WoNáDo hat geschrieben:
micha77dd hat geschrieben:
...die großen firmen (die sich das leisten könnten) besetzen solche projekte ausschließlich mit internen leuten und holen sich keine "teuren" leute von extern.

Da muss ich widersprechen. Die grossen Firmen (internationale Konzerne) arbeiten in den Projekten oft mit mehr als 50% Beratern (ich nenne das jetzt mal so, wie es offiziell bezeichnet wird), nur sind das selten allein agierende Freischaffende. Meist (~immer) wenden diese Firmen sich an Beraterfirmen, die für die Bereitstellung der Akteure zuständig sind. Diese Beratungsfirmen sind nicht selten ein Zusammenschluss von Freischaffenden.

Die festen Leute dieser Firmen werden fast ausschliesslich im Kernbereich eingesetzt, der oft sehr spezielle Kenntnisse verlangt, die in jahrelanger Erfahrung gesammelt wurden.

PS: Ich meine natürlich ausschliesslich das industrielle Umfeld - mit kaufmännischen Bereichen hatte ich, wie auch mit Web-Entwicklung, noch nie zu tun.


sorry, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt - ich meinte das ausschließlich bezogen auf diese 'kleinen' ruby-projekte. in meinem hauptbetätigungsfeld (j2ee) sind meist sogar mehr 'externe' (wie ich) als 'interne'...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ruby-On-Rails Stundensätze
BeitragVerfasst: 08 Sep 2009, 16:44 
Offline
Interpreter
Benutzeravatar

Registriert: 02 Jan 2005, 20:15
Beiträge: 1360
Also, wie sieht es heute aus mit RoR Stundensätzen. Irgendwas zu berichten?

_________________
Retired. Macht es gut!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ruby-On-Rails Stundensätze
BeitragVerfasst: 10 Sep 2009, 22:52 
Offline
Interpreter

Registriert: 15 Mär 2005, 19:26
Beiträge: 6142
Wohnort: Karlsruhe
shevegen hat geschrieben:
Also, wie sieht es heute aus mit RoR Stundensätzen. Irgendwas zu berichten?

Willst Du eine Statistik über die Einkommensentwicklung erstellen?

_________________
WoNáDo.set_state!(:retired)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ruby-On-Rails Stundensätze
BeitragVerfasst: 10 Sep 2009, 23:53 
Offline
Geselle
Benutzeravatar

Registriert: 15 Dez 2007, 12:19
Beiträge: 149
Wohnort: Heilbronn
Fänd ich ne gute Idee :D


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ruby-On-Rails Stundensätze
BeitragVerfasst: 26 Mär 2010, 10:18 
Offline
Nuby

Registriert: 26 Mär 2010, 10:15
Beiträge: 1
Also ich würde es ganz interessant finden, wenn ihr mal eure Stundensätze hier posten würdet (wenn ihr schon selber verdient).
Vor allem wichtig, in welcher Stadt.

Danke im Vorraus!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ruby-On-Rails Stundensätze
BeitragVerfasst: 26 Mär 2010, 11:51 
Offline
Hacker
Benutzeravatar

Registriert: 03 Nov 2006, 22:48
Beiträge: 440
Wohnort: [:rhein, :mosel].join
:shock: Na klar, da kann ich mir den Stundensatz auch gleich auf's T-Shirt drucken und damit rumlaufen! Vielleicht sollten wir, wenn wir schon dabei sind, noch die Sozialversicherungsnummer, Blutgruppe und Sexualgewohnheiten mit veröffentlichen :evil:

_________________
stefankloeckner.blog.de

"Deine Mauerzinnen mache ich aus Rubin und all deine Grenzen von erlesenen Steinen." - Die Bibel, Jesaja 52.54


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ruby-On-Rails Stundensätze
BeitragVerfasst: 26 Mär 2010, 12:25 
Offline
ri
Benutzeravatar

Registriert: 08 Apr 2006, 17:03
Beiträge: 788
Wohnort: Berlin
toxicburst hat geschrieben:
:shock: Na klar, da kann ich mir den Stundensatz auch gleich aufs T-Shirt drucken


eigentlich keine schlechte Idee, wenn man sich das erste Mal mit einem potentiellen Auftraggeber trifft ... ;-)

_________________
"Programs must be written for people to read, and only incidentally
for machines to execute."
- H. Abelson and G. Sussman
(in "The Structure and Interpretation of Computer Programs)


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 36 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach: