Die Programmiersprache Ruby

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 Betreff des Beitrags: digitale_soundbearbeitung_mit_ruby?
BeitragVerfasst: 02 Sep 2011, 05:33 
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Hallo, :)

weiß hier zufällig jemand, ob man Ruby auch zur digitalen Soundbearbeitung einsetzen kann – ähnl. wie CAL bei Sonar? :?:

Thx, suag,
sig. 8)

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BeitragVerfasst: 02 Sep 2011, 13:02 
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sig hat geschrieben:
Hallo, :)
Willkommen in Forum! :)

sig hat geschrieben:
weiß hier zufällig jemand, ob man Ruby auch zur digitalen Soundbearbeitung einsetzen kann – ähnl. wie CAL bei Sonar? :?:
Theoretisch möglich ist alles, nur eine Frage des Aufwands^^. Ich kenne CAL nicht (und ich kenne mich auch nicht in Soundbearbeitung aus), aber die erste Anlaufstelle für Ruby-Bibliotheken aller Art ist http://rubygems.org. Alles, was du da findest, kann mithilfe von


# gem install GEMNAME
installiert werden (GEMNAME natürlich entsprechend ersetzen). Probier mal eine Suche ähnlich der hier: http://rubygems.org/search?query=sound.

Ansonsten: Use Google™. http://lmgtfy.com/?q=ruby+sound+editing

Vale,
Quintus

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BeitragVerfasst: 03 Sep 2011, 07:55 
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Merci für die Links, Quintus. Werd's mir mal anguggen. :)

Suag, sig. 8)

Quintus hat geschrieben:
sig hat geschrieben:
Hallo, :)
Willkommen in Forum! :)

sig hat geschrieben:
weiß hier zufällig jemand, ob man Ruby auch zur digitalen Soundbearbeitung einsetzen kann – ähnl. wie CAL bei Sonar? :?:
Theoretisch möglich ist alles, nur eine Frage des Aufwands^^. Ich kenne CAL nicht (und ich kenne mich auch nicht in Soundbearbeitung aus), aber die erste Anlaufstelle für Ruby-Bibliotheken aller Art ist http://rubygems.org. Alles, was du da findest, kann mithilfe von


# gem install GEMNAME
installiert werden (GEMNAME natürlich entsprechend ersetzen). Probier mal eine Suche ähnlich der hier: http://rubygems.org/search?query=sound.

Ansonsten: Use Google™. http://lmgtfy.com/?q=ruby+sound+editing

Vale,
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BeitragVerfasst: 23 Sep 2011, 07:15 
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Ave, Quintus 8) -
ich denk mal, der Install-Befehl gilt für linux - geht das auch für windows? Mit welchem BS bzw. OS arbeitet ihr? Ich eigentlich mit beiden - doch momentan hauptsächl. mit win, wg. des Kurses. Mit gems hab ich noch null Ahnung, muss ich sagen...
Alea jacta est ... doch nach dem Kurs werd ich alles mal auf linux testen.
Salut, Sig. :)

sig hat geschrieben:
Merci für die Links, Quintus. Werd's mir mal anguggen. :)

Suag, sig. 8)

Quintus hat geschrieben:
sig hat geschrieben:
Hallo, :)
Willkommen in Forum! :)

sig hat geschrieben:
weiß hier zufällig jemand, ob man Ruby auch zur digitalen Soundbearbeitung einsetzen kann – ähnl. wie CAL bei Sonar? :?:
Theoretisch möglich ist alles, nur eine Frage des Aufwands^^. Ich kenne CAL nicht (und ich kenne mich auch nicht in Soundbearbeitung aus), aber die erste Anlaufstelle für Ruby-Bibliotheken aller Art ist http://rubygems.org. Alles, was du da findest, kann mithilfe von


# gem install GEMNAME
installiert werden (GEMNAME natürlich entsprechend ersetzen). Probier mal eine Suche ähnlich der hier: http://rubygems.org/search?query=sound.

Ansonsten: Use Google™. http://lmgtfy.com/?q=ruby+sound+editing

Vale,
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BeitragVerfasst: 23 Sep 2011, 14:48 
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Der geht genauso auch für Windows. Bei Windows musst du aber aufpassen, wenn du native Libraries installierst (also Libraries, die z.B. C-Code enthalten). Da Windows standardmäßig keinen Compiler besitzt und auch solche Tools wie make nicht kennt, lassen sich solche Libraries unter Windows oft nicht installieren (oder aber du bekommst eine vorkompilierte Librarie, die dann im schlimmsten Fall veraltet ist). Es gibt aber für Ruby dieses Ruby-DevKit, welches auch C-Compiler, make etc. enthält. Wenn du das installierst, solltest du auch native Libraries installieren können. Dann musst du aber immer noch auf die Dependencies achten. Viele native Libraries erwarten, dass du bestimmte Libraries installiert hast. Aber da hilft eigentlich immer ein Blick in die Dokumentation des jeweiligen Gems.


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BeitragVerfasst: 23 Sep 2011, 18:08 
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sig hat geschrieben:
Ave, Quintus 8) -
Salve,

sig hat geschrieben:
ich denk mal, der Install-Befehl gilt für linux - geht das auch für windows?
Der funktioniert auch für Windows (wie Kai ja schon gesagt hat), vorausgesetzt, deine Ruby-Installation befindet sich in der PATH-Variable. Ansonsten bekommst du eine Meldung wie "Kommando nicht gefunden" von CMD.

sig hat geschrieben:
Mit welchem BS bzw. OS arbeitet ihr?
Wollen wir einen Flamewar starten ;)
Ich bin (Arch-)Linux-Nutzer sowohl aus Prinzip (freie Software vor!) als auch aus Pragmatismus (es entwickelt sich einfach so viel einfacher unter Linux als unter Windows!). Der größte Teil der Ruby-Community sind wohl Mac-Nutzer (was mir als Advokat freier Software nicht wirklich gefällt -- Aussehen ist nicht alles), auf der vorletzten Germany.rb war ich gar der Einzige, der keinen Mac hatte; aber wie man an Luis Lavena und anderen sieht, gibt es auch Windows-Nutzer.

sig hat geschrieben:
Mit gems hab ich noch null Ahnung, muss ich sagen...
Das solltest du dringend aufholen, du verpasst was. Die 28.686 Gems (Quelle: rubygems.org), die es momentan gibt, decken zahlreichste Bereiche ab. Es gibt keinen Grund, das Rad ständig neu zu erfinden. Vielleicht hilft dir auch unser Wiki: RubyGems

sig hat geschrieben:
Alea jacta est ... doch nach dem Kurs werd ich alles mal auf linux testen.
iacta ;)
Unter Debian-basierten Distributionen (z.B. Ubuntu) gibt es da noch ein Problem. Die Debian-Leute haben Ruby ganz schön kleingeschnippselt und verteilen auch noch 1.8 als Standardruby. Es wird üblicherweise empfohlen, bei solchen Distributionen Ruby selbst zu kompilieren (da habe ich neulich einen Blogpost drüber geschrieben) oder RVM zu nutzen.

Kai hat geschrieben:
Es gibt aber für Ruby dieses Ruby-DevKit, welches auch C-Compiler, make etc. enthält.
Link: http://rubyinstaller.org/add-ons/devkit.

Valete,
Quintus

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BeitragVerfasst: 28 Sep 2011, 22:14 
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Merci, Kai! 8)

Von diesem Dev-Kit hab ich schon Mal gehört - werd das mal testen. - Erinnert mich grad an meinen C-Kurs früher - da hatten wir cygwin - damit kann man Linux-Befehle unter Windows ausführen... is allerdings ein paar Jährchen her - evtl. ging das ja auch für Ruby - müsst man mal probieren.

Suag,
Sig. :)

Kai hat geschrieben:
Der geht genauso auch für Windows. Bei Windows musst du aber aufpassen, wenn du native Libraries installierst (also Libraries, die z.B. C-Code enthalten). Da Windows standardmäßig keinen Compiler besitzt und auch solche Tools wie make nicht kennt, lassen sich solche Libraries unter Windows oft nicht installieren (oder aber du bekommst eine vorkompilierte Librarie, die dann im schlimmsten Fall veraltet ist). Es gibt aber für Ruby dieses Ruby-DevKit, welches auch C-Compiler, make etc. enthält. Wenn du das installierst, solltest du auch native Libraries installieren können. Dann musst du aber immer noch auf die Dependencies achten. Viele native Libraries erwarten, dass du bestimmte Libraries installiert hast. Aber da hilft eigentlich immer ein Blick in die Dokumentation des jeweiligen Gems.

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BeitragVerfasst: 28 Sep 2011, 22:41 
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Ave Quintus 8)

- nun wird mir vieles klar - war grad auf der gems-site!
Das entspricht also in etwa der Paketverwaltung bei Linux. - Naja, in Ruby bin ich noch ein Nuby, hehe.
(Buckliger! Du sollst nicht reimen! - Helge - Texas...)
- Ahja, pardon: "iacta" muss es heißen! (Der Vater meines Freundes war Latein-Profi und schimpfte immer:
Käsar und Kikero gingen in den Kirkus und rauchten eine dicke Kikarre!)
OK, aber danke für die informative Rückmeldung!
- Mac hatte ich auch noch nie - hab die letzten Jahre lang neben Windows alle möglichen Unix und Linux-Systeme getestet... Ubuntu ist halt sehr gut erklärt und bzgl. Updates immer voll da. - Arch hatte ich allerdings noch nicht. Welche Besonderheiten sagen dir dort zu? - Wollte mal mit Haiku anfangen, aber hatte nicht mehr die Zeit dazu. (Ja, in der Unix-Ecke gäb's endlos was zu testen :o .)
Doch wie ich das sehe, ist Ruby einfacher auf Linux auszuführen. Werd aber doch auch mal auf Windows checken.
- Aber merci für die Tips!

Salut,
Sig. 8)

... and a good programming!

// Ahja, hab deine site angeschaut - Kompilierung - sehr gut gemacht! :wink: Erinnert an die alten Zeiten, als man Linux noch kompilieren musste...




Quintus hat geschrieben:
sig hat geschrieben:
Ave, Quintus 8) -
Salve,

sig hat geschrieben:
ich denk mal, der Install-Befehl gilt für linux - geht das auch für windows?
Der funktioniert auch für Windows (wie Kai ja schon gesagt hat), vorausgesetzt, deine Ruby-Installation befindet sich in der PATH-Variable. Ansonsten bekommst du eine Meldung wie "Kommando nicht gefunden" von CMD.

sig hat geschrieben:
Mit welchem BS bzw. OS arbeitet ihr?
Wollen wir einen Flamewar starten ;)
Ich bin (Arch-)Linux-Nutzer sowohl aus Prinzip (freie Software vor!) als auch aus Pragmatismus (es entwickelt sich einfach so viel einfacher unter Linux als unter Windows!). Der größte Teil der Ruby-Community sind wohl Mac-Nutzer (was mir als Advokat freier Software nicht wirklich gefällt -- Aussehen ist nicht alles), auf der vorletzten Germany.rb war ich gar der Einzige, der keinen Mac hatte; aber wie man an Luis Lavena und anderen sieht, gibt es auch Windows-Nutzer.

sig hat geschrieben:
Mit gems hab ich noch null Ahnung, muss ich sagen...
Das solltest du dringend aufholen, du verpasst was. Die 28.686 Gems (Quelle: rubygems.org), die es momentan gibt, decken zahlreichste Bereiche ab. Es gibt keinen Grund, das Rad ständig neu zu erfinden. Vielleicht hilft dir auch unser Wiki: RubyGems

sig hat geschrieben:
Alea jacta est ... doch nach dem Kurs werd ich alles mal auf linux testen.
iacta ;)
Unter Debian-basierten Distributionen (z.B. Ubuntu) gibt es da noch ein Problem. Die Debian-Leute haben Ruby ganz schön kleingeschnippselt und verteilen auch noch 1.8 als Standardruby. Es wird üblicherweise empfohlen, bei solchen Distributionen Ruby selbst zu kompilieren (da habe ich neulich einen Blogpost drüber geschrieben) oder RVM zu nutzen.

Kai hat geschrieben:
Es gibt aber für Ruby dieses Ruby-DevKit, welches auch C-Compiler, make etc. enthält.
Link: http://rubyinstaller.org/add-ons/devkit.

Valete,
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BeitragVerfasst: 29 Sep 2011, 22:31 
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sig hat geschrieben:
Das entspricht also in etwa der Paketverwaltung bei Linux.
Ja, und auch bei anderen Programmiersprachen findest du ähnliche Ansätze, bei Perl etwa CPAN (korrigiert mich, wenn ich das falsch in Erinnerung habe). Problematisch mit dem eigentlich sinnvollen Ansatz ist, dass RubyGems-Pakete gerne mit denen des tatsächlichen Paketmanagers einer Distribution kollidieren, so bietet Ubuntu beispielsweise aus den Paketquellen ein RMagick an, das du aber auch über RubyGems (in einer vermutlich neueren Version) beziehen kannst. Ich würde in jedem Falle die über RubyGems angeboten Pakete vorziehen, weil sie nicht der strengen Paketpolitik so mancher Distribution unterliegen.

sig hat geschrieben:
(Der Vater meines Freundes war Latein-Profi und schimpfte immer:
Käsar und Kikero gingen in den Kirkus und rauchten eine dicke Kikarre!)
:)

sig hat geschrieben:
Ubuntu ist halt sehr gut erklärt und bzgl. Updates immer voll da. - Arch hatte ich allerdings noch nicht. Welche Besonderheiten sagen dir dort zu?
Die Firma hinter Ubuntu, Canonical, trifft Entscheidungen m.E. an der Community vorbei, was dem Grundprinzip von Open-Source-Software zuwiderläuft. Außerdem war mir Ubuntu nie aktuell genug, ständig hinkt man zahlreiche Versionen hinter dem aktuellen Upstream-Stand hinterher. Arch Linux (deutschsprachige Homepage: https://www.archlinux.de) ist eine Rolling-Release-Distribution, die a) immer die aktuellste Upstream-Software anbietet und b) nicht unnötig daran herumpatcht, sodass Bugs direkt an Upstream gemeldet werden müssen. Arch Linux ist aber eine ziemliche Handardbeits-Distribution, ein frisch installiertes Arch besteht eigentlich nur aus einer Root-Shell und den grundlegenden Linux-Tools sowie dem Paketmanager pacman. Alles, was darüber hinausgeht, musst du schön in Hardarbeit einrichten, was zwar schwierig sein kann, aber man lernt eine Menge darüber, wie das System eigentlich funktioniert. Und noch besser: Du weißt ganz genau, was du eigentlich für ein System mit welcher Software hast. Kurzum: Wenn du dich mit den Linux-Grundlagen auskennst und tiefer in die Materie eintauchen willst, ist Arch einen Blick wert.

sig hat geschrieben:
Doch wie ich das sehe, ist Ruby einfacher auf Linux auszuführen
Ruby selbst ist da noch nicht einmal direkt von betroffen (bis auf ein lästiges Zeitproblem mit #require, das in 1.9.3 aber wohl gelöst wurde), es ist nur vielmehr so, dass du unter Windows aufgrund der fehlenden Paketverwaltung sehr schnell ins Chaos rennst, wenn du versuchst, die ganzen externen Abhängigkeiten an Programmbibliotheken sauber zu installieren (und auch aktuell zu halten!). Kompilieren unter Windows dauert pragmatisch gesehen auch einfach länger, wieso weiß ich nicht, kann ich aber aus eigener Erfahrung sagen (getestet aber nur mit GCC).

sig hat geschrieben:
// Ahja, hab deine site angeschaut - Kompilierung - sehr gut gemacht! :wink: Erinnert an die alten Zeiten, als man Linux noch kompilieren musste...
Kompilierung ist nicht altmodisch. Es gibt viele Gründe, sich Software selbst zu kompilieren, was vom direkten Entwickeln und Verbessern über Aktualität bis hin zu sonstiger Nichtverfügbarkeit reicht. Insbesondere die Möglichkeit, eigene Feineinstellungen vor der Kompilation vorzunehmen, ist sehr praktisch. Beispielsweise kenne ich kein vorkompiliertes Paket-Ruby, das Psych, Rubys neuen YAML-Parser, enthält; um den zu kriegen, muss ich Ruby selbst kompilieren.

sig hat geschrieben:
da hatten wir cygwin - damit kann man Linux-Befehle unter Windows ausführen...
Ja, man kann Ruby auch unter Cygwin kompilieren. Habe ich auch irgendwann mal gemacht, ist aber schon ein Weilchen her. Der übliche Weg, Ruby unter Windows zu kompilieren, ist jedoch MinGW/MSYS oder gleich den damit erstellten RubyInstaller zu verwenden, der gar keine Kompilierung mehr erfordert.

Vale,
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BeitragVerfasst: 03 Okt 2011, 00:42 
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Wow, bin beeindruckt... :wink:

Ave Quintus, 8)

merci für die Stellungnahme zu allen Punkten! Du bist wirklich mit "Herz" bei der Sache! Wirklich sehr lobenswert. Solch eine Begeisterung findet man selten in einem Forum.
# Schweife zwar von Ruby ab, aber:
Ich finde die Idee von "freier Software" auch gut und habe mich lange mit allen möglichen BSen beschäftigt. Die Anzahl ist ja schier endlos, daher wird man nie die Zeit finden, alles zu testen... Mein Freund ist IT, wir hatten den Traum, unser eigenes BS bzw OS zu erschaffen... aber ein langer Weg... von Assembler etc. an aufwärts...
- Arch klingt gut - konntet ihr die Sicherheitslücken beheben? (Hab auf Wiki gelesen...) - Wie schön wär eine Welt, ohne auf bösartige Hacker aufpassen zu müssen - man könnte viel einfacher programmieren, nicht wahr?
Wie kamst du eigentlich auf Ruby?
Ich durch den rpg-maker - weil ein Freund Games programmieren will ... da wird halt mit Ruby programmiert, und ich fand diese Sprache gleich cool!
Ich bin halt dann der Typ, der alles analysieren muss... und bin bei Ruby hängen geblieben...

tja, in diesem Sinne...

Vale,
Sig. 8)


Quintus hat geschrieben:
sig hat geschrieben:
Das entspricht also in etwa der Paketverwaltung bei Linux.
Ja, und auch bei anderen Programmiersprachen findest du ähnliche Ansätze, bei Perl etwa CPAN (korrigiert mich, wenn ich das falsch in Erinnerung habe). Problematisch mit dem eigentlich sinnvollen Ansatz ist, dass RubyGems-Pakete gerne mit denen des tatsächlichen Paketmanagers einer Distribution kollidieren, so bietet Ubuntu beispielsweise aus den Paketquellen ein RMagick an, das du aber auch über RubyGems (in einer vermutlich neueren Version) beziehen kannst. Ich würde in jedem Falle die über RubyGems angeboten Pakete vorziehen, weil sie nicht der strengen Paketpolitik so mancher Distribution unterliegen.

sig hat geschrieben:
(Der Vater meines Freundes war Latein-Profi und schimpfte immer:
Käsar und Kikero gingen in den Kirkus und rauchten eine dicke Kikarre!)
:)

sig hat geschrieben:
Ubuntu ist halt sehr gut erklärt und bzgl. Updates immer voll da. - Arch hatte ich allerdings noch nicht. Welche Besonderheiten sagen dir dort zu?
Die Firma hinter Ubuntu, Canonical, trifft Entscheidungen m.E. an der Community vorbei, was dem Grundprinzip von Open-Source-Software zuwiderläuft. Außerdem war mir Ubuntu nie aktuell genug, ständig hinkt man zahlreiche Versionen hinter dem aktuellen Upstream-Stand hinterher. Arch Linux (deutschsprachige Homepage: https://www.archlinux.de) ist eine Rolling-Release-Distribution, die a) immer die aktuellste Upstream-Software anbietet und b) nicht unnötig daran herumpatcht, sodass Bugs direkt an Upstream gemeldet werden müssen. Arch Linux ist aber eine ziemliche Handardbeits-Distribution, ein frisch installiertes Arch besteht eigentlich nur aus einer Root-Shell und den grundlegenden Linux-Tools sowie dem Paketmanager pacman. Alles, was darüber hinausgeht, musst du schön in Hardarbeit einrichten, was zwar schwierig sein kann, aber man lernt eine Menge darüber, wie das System eigentlich funktioniert. Und noch besser: Du weißt ganz genau, was du eigentlich für ein System mit welcher Software hast. Kurzum: Wenn du dich mit den Linux-Grundlagen auskennst und tiefer in die Materie eintauchen willst, ist Arch einen Blick wert.

sig hat geschrieben:
Doch wie ich das sehe, ist Ruby einfacher auf Linux auszuführen
Ruby selbst ist da noch nicht einmal direkt von betroffen (bis auf ein lästiges Zeitproblem mit #require, das in 1.9.3 aber wohl gelöst wurde), es ist nur vielmehr so, dass du unter Windows aufgrund der fehlenden Paketverwaltung sehr schnell ins Chaos rennst, wenn du versuchst, die ganzen externen Abhängigkeiten an Programmbibliotheken sauber zu installieren (und auch aktuell zu halten!). Kompilieren unter Windows dauert pragmatisch gesehen auch einfach länger, wieso weiß ich nicht, kann ich aber aus eigener Erfahrung sagen (getestet aber nur mit GCC).

sig hat geschrieben:
// Ahja, hab deine site angeschaut - Kompilierung - sehr gut gemacht! :wink: Erinnert an die alten Zeiten, als man Linux noch kompilieren musste...
Kompilierung ist nicht altmodisch. Es gibt viele Gründe, sich Software selbst zu kompilieren, was vom direkten Entwickeln und Verbessern über Aktualität bis hin zu sonstiger Nichtverfügbarkeit reicht. Insbesondere die Möglichkeit, eigene Feineinstellungen vor der Kompilation vorzunehmen, ist sehr praktisch. Beispielsweise kenne ich kein vorkompiliertes Paket-Ruby, das Psych, Rubys neuen YAML-Parser, enthält; um den zu kriegen, muss ich Ruby selbst kompilieren.

sig hat geschrieben:
da hatten wir cygwin - damit kann man Linux-Befehle unter Windows ausführen...
Ja, man kann Ruby auch unter Cygwin kompilieren. Habe ich auch irgendwann mal gemacht, ist aber schon ein Weilchen her. Der übliche Weg, Ruby unter Windows zu kompilieren, ist jedoch MinGW/MSYS oder gleich den damit erstellten RubyInstaller zu verwenden, der gar keine Kompilierung mehr erfordert.

Vale,
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BeitragVerfasst: 03 Okt 2011, 01:57 
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Zitat:
Ich durch den rpg-maker - weil ein Freund Games programmieren will ... da wird halt mit Ruby programmiert, und ich fand diese Sprache gleich cool!
Ich bin halt dann der Typ, der alles analysieren muss... und bin bei Ruby hängen geblieben...
Quintus auch. Ich ebenfalls.
lol, ich glaub wir müssen neben dem Rails-Unterforum bald auch ein RGSS-Unterforum erstellen :D


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BeitragVerfasst: 03 Okt 2011, 09:13 
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sig hat geschrieben:
merci für die Stellungnahme zu allen Punkten! Du bist wirklich mit "Herz" bei der Sache! Wirklich sehr lobenswert. Solch eine Begeisterung findet man selten in einem Forum.
Danke! :D

sig hat geschrieben:
Ich finde die Idee von "freier Software" auch gut und habe mich lange mit allen möglichen BSen beschäftigt. Die Anzahl ist ja schier endlos, daher wird man nie die Zeit finden, alles zu testen... Mein Freund ist IT, wir hatten den Traum, unser eigenes BS bzw OS zu erschaffen...
Hin und wieder tauchen auf Ruby-Talk ähnlich gelagerte Vorschläge auf -- ein Ruby-OS hat es so manchem Rubyisten angetan. gem als Paketmanager und auf einem Linux-Kernel aufbauend (na gut, einige wollten den Kernel auch noch selbst schreiben)... Aber naja, für so viel Arbeit ist keine Zeit, fürchte ich.

sig hat geschrieben:
- Arch klingt gut - konntet ihr die Sicherheitslücken beheben? (Hab auf Wiki gelesen...) - Wie schön wär eine Welt, ohne auf bösartige Hacker aufpassen zu müssen - man könnte viel einfacher programmieren, nicht wahr?
Kannst du mir mal einen Link geben? Ich verstehe gerade nicht, was du genau meinst. Ein Arch ist immer so sicher, wie du es dir machst.

Kai hat geschrieben:
sig hat geschrieben:
Wie kamst du eigentlich auf Ruby?
Ich durch den rpg-maker - weil ein Freund Games programmieren will ... da wird halt mit Ruby programmiert, und ich fand diese Sprache gleich cool!
Ich bin halt dann der Typ, der alles analysieren muss... und bin bei Ruby hängen geblieben...
Quintus auch. Ich ebenfalls.
Haha, wir sind schon ein Club hier! ;) Mein letzter Kontakt mit dem RPG-Maker ist jetzt aber schon ein Weilchen her (damals war's der RPGXP), nichtsdestotrotz finde ich die Idee bis heute gut. Nicht umsonst ist daraus das OpenRubyRMK-Projekt entstanden -- das soll einmal ein freier und quelloffener, komplett in Ruby geschriebener RPG-Maker werden. Du bist auch gern eingeladen, mitzuhelfen^^.

Kai hat geschrieben:
lol, ich glaub wir müssen neben dem Rails-Unterforum bald auch ein RGSS-Unterforum erstellen :D
Rails war gestern. Der neue Ruby-Hype kommt mit dem RPG-Maker! :D

Valete,
Quintus

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BeitragVerfasst: 05 Okt 2011, 23:33 
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Registriert: 02 Sep 2011, 04:09
Beiträge: 37
# zu Arch

Kannst du mir mal einen Link geben? Ich verstehe gerade nicht, was du genau meinst. Ein Arch ist immer so sicher, wie du es dir machst.

Ave Quintus,

hatte nur hier kurz paar Infos geholt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Arch_Linux

Als kritischer Punkt in Bezug auf die Sicherheit der Paketverteilungs-Infrastruktur ist die fehlende Integritätsprüfung der Paket-Metadaten zu nennen. Es existieren zwar Prüfsummen der einzelnen Pakete, diese Metadaten sind aber nicht mit einer digitalen Signatur versehen, weshalb bösartige Modifikationen an Paketen nicht festgestellt werden können.[4] Dies wurde im März 2011 durch einen Beitrag des renommierten Online-Magazins LWN.net thematisiert.[5]

... dies war mein Bedenken bei der Sache. :o

- Klar, wir fanden auch: zu zweit ein BS zu entwickeln ... bis wir in Rente sind, hehe - könnte es klappen! :mrgreen:

Klar würd ich euch gern bei eurem Projekt helfen, doch in Ruby bin ich noch ein Nuby... :D
Aber das kann ja noch kommen. Evtl. kann ich auch meinen Kumpel überzeugen, doch der ist momentan in Spore vertieft, lol! :P

Auf jeden Fall
bleiben wir am Ball!

Salut, Sig. 8)

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BeitragVerfasst: 05 Okt 2011, 23:54 
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Beiträge: 37
Hallo Kai, :)

damals befasste ich mich mit lite-c (war auf C basierend und für game-prog gut geeignet)

http://www.conitec.com/german/gstudio/litec.php

- aber man müsste dann doch die Vollversion kaufen...
Daher besser rpgvx! Halt auch nur in 2D, aber für'n Anfang ... für 3D-games war mein Rechner zu lahm - hab aber jetzt nen Läppie ... muss mal testen, was hier geht.
Will aber doch bei Ruby bleiben... evtl. können wir ja doch mal was auf die Beine stellen...

Suag, Sig. 8)



Kai hat geschrieben:
Zitat:
Ich durch den rpg-maker - weil ein Freund Games programmieren will ... da wird halt mit Ruby programmiert, und ich fand diese Sprache gleich cool!
Ich bin halt dann der Typ, der alles analysieren muss... und bin bei Ruby hängen geblieben...
Quintus auch. Ich ebenfalls.
lol, ich glaub wir müssen neben dem Rails-Unterforum bald auch ein RGSS-Unterforum erstellen :D

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Zuletzt geändert von sig am 06 Okt 2011, 00:52, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06 Okt 2011, 00:35 
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OK, was sind eure bisherigen Errungenschaften beim OpenRubyRMK-Projekt? Welche Ziele?

OpenRubyRMK-Projekt entstanden -- das soll einmal ein freier und quelloffener, komplett in Ruby geschriebener RPG-Maker werden. Du bist auch gern eingeladen, mitzuhelfen^^.

- bin gern dabei - sofern ich dazu rubymäßig qualifiziert bin...

just let me know... 8)

# Für einen Lernenden eine Herausfordrung! :)
Aber man sollte immer ein Lernender sein... :wink:

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