Skade hat geschrieben:
Du wirst immernoch von einer bestehenden Syntax bevormundet.
Nicht in dem Sinne, in dem du denkst. Im RPG-Maker war es nicht möglich, irgendwelchen Text "einfach so" einzugeben. Da musst immer schön ein Doppelklick gemacht werden, gefolgt von einem Klick auf Seite 2, dann auf Bedingung. Dann wurde ein Bedingungsblock eingefügt. Um diesen zu verändern, waren weitere Doppelklicks und Klicks nötig, bevor man schließlich das Konstrukt hatte, das man sich vorstellte, oder eben auch nicht, und das ist es, was ich unter Bevormundung verstehe. Das Programm erlaubt es mir nicht, mein Programm selbst zu schreiben, sondern gibt Syntax und Statements fest vor und lässt mich keinen Millimeter rechts oder links abweichen.
Skade hat geschrieben:
Ich will garnicht behaupten, dass eine DSL nicht auch sehr viel Sinn macht. Ich behaupte nur, das man es damit nicht allzu eilig haben sollte.
Hm. Vielleicht sollten wir uns erst einmal ein Bild davon machen, wie komplex diese DSL überhaupt werden würde, bevor wir A oder B sagen.
Kjarrigan hat geschrieben:
(Vllt kann man ja auch einen "Experten-Modus" in unserem Maker einschalten, an dem man dann direkt an der DSL vorbei auf anderem Wege coden kann).
Der Experten-Modus ist eine herrliche Idee, aber wenn du eine interne DSL benutzt, kannst du sowieso an ihr vorbeicoden - du hast immer das volle Ruby-Reportoire zur Verfügung.
Kjarrigan hat geschrieben:
Zum Wiki. Wenn ich (oder jmd anderes?) Lust hat würde ich ein Topic im Wiki anlegen und die ersten Ideen aus diesem Thread versuchen übersichtlich zu aufzulisten. Die Wikisyntax ist ja recht ähnlich zwischen den Systemen, dass wenn wir dann mal auf GitHub oä umziehn das einfach portieren können.
Gerne, ich werde dir helfen, so gut ich kann. Es sollte auch möglich sein, einen Mediawiki-zu-GitHub-Wiki-Konverter zu schreiben, ich werde mich mal dransetzen.
Hanmac hat geschrieben:
irgendwie fühl ich mich da ignoriert oder was denkt ihr zu endlichen automaten?
In Informatik haben wir letzte Stunde mit Kara abgeschlossen. Kennt ihr das? Da muss man mithilfe von endlichen Automaten einen oder mehrere Marienkäfer programmieren, der/die dann Kleeblätter legt/en und einsammelt/en, Labyrinthe aus Bäumen durchquert/en, etc. Insbesondere die Unmöglichkeit das, was man zusammengeklickt hat, irgendwie mit Kommentaren zu versehen ist mir bei größeren Aufgaben (> 5 Zustände pro Automat) ganz gewaltig auf die Nerven gegangen. Verstehe mich nicht falsch, nichts gegen endliche Automaten, aber ich habe bislang nur ein Negativbeispiel da. Wenn die Idee aber sonst als gut angenommen wird, könnte man das eventuell mit Kjarrigans Idee von einem Experten-Modus kombinieren, also das das Automaten-Interface als gewöhnliche Arbeitsfläche genutzt wird, ansonsten die DSL oder pures Ruby. Hier könnte es aber zu einer Arbeitsduplizierung kommen, da man zum einen die Interpretation der endlichen Automaten implementieren müsste als auch die direkte Verwendung von Ruby-Code... Meinungen

Skade hat geschrieben:
Auf der EuRuKo waren übrigens einige da, die sich für Spielentwicklung interessieren aber im Gegensatz zu Matz sich keinen Meter mit dem RPG-Maker auskennen

.
Verstehe ich das richtig, Matz kennt sich mit dem RPG-Maker aus? Man möchte meinen, die Entwickler in Japan kennen sich alle gegenseitig...

Vale,
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